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GEBÄUDE & ENERGIE / SCHNELL-CHECK

Wie viel Wärme
braucht Ihr Haus?

Heizlast grob bewerten. Sanierungen vergleichen.
Für Neubau, Bestand und geplanten Umbau.

Hüllflächenmodell · transparente Annahmen
01

Ihr Gebäude

Einheitliche beheizte Zone eines Wohngebäudes.

Profile setzen die Ausgangs-U-Werte sowie Luftwechsel, Lüftungsart und Wärmebrücken beider Varianten neu. Baualter allein bestimmt keinen U-Wert. Vorbelegungen sind eigene Modellannahmen; vorhandene Sanierungen und Bauteilnachweise einzeln eintragen. Neubauprofile sind kein GEG- oder Effizienzhausnachweis.

−12 °C ist ein Beispiel, kein ermittelter Standortwert. Den örtlichen Auslegungswert in der BWP-Klimakarte ↗ nachsehen und hier eintragen. Keine automatische PLZ-Abfrage.

Hüllflächen aus einfacher Geometrie vorschlagen

Nur für einen kompakten rechteckigen Baukörper mit gleich großen beheizten Ebenen. Innenmaße liefern nur eine Näherung der Außenflächen. Dachschrägen, beheizte Keller und komplexe Anbauten anschließend manuell ergänzen.

Faktor 1 für oberste Decke / Flachdach; z. B. 1,2 für eine größere geneigte Dachfläche. Nachbartrennwände zu gleich beheizten Häusern bleiben unberücksichtigt. Prozente zur Exposition sind grobe Formannahmen.

Ersetzt nur Wand-, Dach-, Bodenfläche und Luftvolumen. Vorhandene Fenster-/Türflächen werden abgezogen.

02

Hülle & Sanierung

Flächen und U-Werte prüfen, Maßnahmen auswählen.

Nur Flächen an Außenluft, Erdreich oder unbeheizte Räume eintragen. Wand, Dach und Boden als geschlossene Nettoflächen ohne Fenster/Türen. Gesamtflächen der Fenster inklusive Rahmen. Beheizte Keller gehören bereits in Fläche und Luftvolumen.

Dach und oberste Decke sowie Kellerdecke und Bodenplatte bilden jeweils Alternativen für dieselbe thermische Grenze. Beheizten Keller unten durch seine Bodenplatte und zusätzlich seine Außenwände erfassen. Korrekturfaktoren: Außenluft 1,0; unbeheizter Raum 0,5; Erdreich 0,3. Das sind vereinfachte Ansätze, keine Erdreichberechnung.

Bei einer Teilmaßnahme bleibt der restliche Flächenanteil beim Ausgangs-U-Wert. Im Neubau steht „Ausgang“ für die erste Planung, „Ziel“ für die Variante. Für Umbauten gilt derselbe Baukörper im Vergleich; Anbauten und Änderungen der thermischen Hülle separat mit neuer Geometrie beurteilen.

03

Luftwechsel & Wärmebrücken

Unabhängig von den Bauteilmaßnahmen einstellen.

Freie Lüftung: effektiver Gesamtluftwechsel inkl. Undichtheiten. Bei Zu-/Abluft mit Wärmerückgewinnung: zusätzliche Infiltration + Anlagenluftwechsel × (1 − WRG). Die WRG wirkt nicht auf die Infiltration. Das ist ein vereinfachtes Modell ohne Druck-, Wind- und Anlagenbilanz; Abluftanlagen ohne WRG lassen sich mit 0 % WRG abbilden.

Frei gewählter Orientierungsbereich, kein statistisches Vertrauensintervall und kein Sicherheitszuschlag zur Geräteauswahl. Wärmebrückenzuschlag gilt hier für alle erfassten Hüllflächen. Fensterwechsel verändert Luftwechsel und Wärmebrücken nicht automatisch.

VORHER / NACHHER

Wo Wärme verloren geht.

Wärmeverluste bei gleicher Innen- und Außentemperatur
Bauteil / VerlustartAusgang (kW)Ziel (kW)Änderung (kW)

Positive Änderung = rechnerische Reduktion; negative Änderung = Zunahme. Bauteilwerte berücksichtigen die jeweils eingestellten Wärmebrückenzuschläge. Die Lüftungsänderung wird separat ausgewiesen; keine pauschale Addition von Sanierungsprozenten.

Grobe Zahl.
Klare Grenzen.

Was rechnet dieser Schnellcheck?

Ein stationäres Hüllflächenmodell: Φ = [Σ A × (U + ΔUWB) × f + 0,34 × V × neff] × (θinnen − θaußen). U-Werte in W/(m²K), Fläche in m², Luftvolumen in m³. Interne und solare Gewinne werden nicht angerechnet. Keine raumweise Norm-Heizlast, keine detaillierte Wärmebrücken-, Erdreich- oder Lüftungsanlagenberechnung.

Wie belastbar sind die Beispielwerte?

U-Wert-Profile, Sanierungsziele und Luftwechsel sind eigene Orientierungsvorgaben und keine amtlichen Kennwerte. Bauteilaufbau, Ausführungsqualität und tatsächliche Lüftung können stark abweichen. Bekannte U-Werte aus Planung oder Energieberatung haben Vorrang. Eine gut gedämmte Hülle allein weist keinen Effizienzhausstandard nach.

Wie nutze ich das Ergebnis für einen Heizungstausch?

Der Vergleich zeigt, wie Sanierungen den Leistungsbedarf grob verändern können. Zur Auslegung von Wärmeerzeuger, Heizkörpern und Flächenheizung sind eine fachliche Gebäude- und Raumheizlast, Vorlauftemperaturen, Warmwasserbedarf und das Anlagenkonzept erforderlich. Ein pauschaler Leistungsaufschlag wird hier nicht empfohlen.

Quellen & Modellstand

Modellstand: 28.10.2026. Methodische Orientierung, keine Übernahme eines vollständigen Normverfahrens: