GEBÄUDE & ENERGIE / SCHNELL-CHECK
Wie viel Wärme
braucht Ihr Haus?
Heizlast grob bewerten. Sanierungen vergleichen.
Für Neubau, Bestand und geplanten Umbau.
VORHER / NACHHER
Wo Wärme verloren geht.
| Bauteil / Verlustart | Ausgang (kW) | Ziel (kW) | Änderung (kW) |
|---|
Positive Änderung = rechnerische Reduktion; negative Änderung = Zunahme. Bauteilwerte berücksichtigen die jeweils eingestellten Wärmebrückenzuschläge. Die Lüftungsänderung wird separat ausgewiesen; keine pauschale Addition von Sanierungsprozenten.
Grobe Zahl.
Klare Grenzen.
Was rechnet dieser Schnellcheck?
Ein stationäres Hüllflächenmodell: Φ = [Σ A × (U + ΔUWB) × f + 0,34 × V × neff] × (θinnen − θaußen). U-Werte in W/(m²K), Fläche in m², Luftvolumen in m³. Interne und solare Gewinne werden nicht angerechnet. Keine raumweise Norm-Heizlast, keine detaillierte Wärmebrücken-, Erdreich- oder Lüftungsanlagenberechnung.
Wie belastbar sind die Beispielwerte?
U-Wert-Profile, Sanierungsziele und Luftwechsel sind eigene Orientierungsvorgaben und keine amtlichen Kennwerte. Bauteilaufbau, Ausführungsqualität und tatsächliche Lüftung können stark abweichen. Bekannte U-Werte aus Planung oder Energieberatung haben Vorrang. Eine gut gedämmte Hülle allein weist keinen Effizienzhausstandard nach.
Wie nutze ich das Ergebnis für einen Heizungstausch?
Der Vergleich zeigt, wie Sanierungen den Leistungsbedarf grob verändern können. Zur Auslegung von Wärmeerzeuger, Heizkörpern und Flächenheizung sind eine fachliche Gebäude- und Raumheizlast, Vorlauftemperaturen, Warmwasserbedarf und das Anlagenkonzept erforderlich. Ein pauschaler Leistungsaufschlag wird hier nicht empfohlen.
Quellen & Modellstand
Modellstand: 28.10.2026. Methodische Orientierung, keine Übernahme eines vollständigen Normverfahrens: